Was früher aufwendig zu dekodieren war, geht jetzt direkt: Lunex verwandelt NAV- und Wi-Fi-SSID-Scan-Daten in verwertbare Geopositionen. Mit LuneX stellen wir einen neuen Cloud-Service vor, der speziell für energieeffiziente IoT-Ortung von LoRaWAN® Geräten auf Basis der LR1110 Serie entwickelt wurde. Der Service dekodiert GNSS-Scan- und WiFi-Daten aus LoRaWAN® Geräten und berechnet daraus präzise geografische Koordinaten – vollständig in der Cloud. Das Ergebnis: zuverlässige Standortdaten bei minimalem Energieverbrauch.

Was macht LuneX
Der LuneX Service basiert auf einer effizienten, cloudzentrierten Architektur.
Im ersten Schritt führt das Endgerät einen Scan durch und erfasst dabei entweder GNSS-Satellitendaten (NAV) oder WiFi Access Points (MAC/SSID). Diese Rohdaten werden anschließend in einer kompakten Payload über LoRaWAN® übertragen.
Für Drittanbieter bietet LuneX eine flexible API-Schnittstelle, über die Payloads direkt aus kundenspezifischen Netzwerkservern an den LuneX Service übergeben werden können.
In der Cloud erfolgt anschließend die Dekodierung der Rohdaten sowie der Abgleich mit GNSS- und WiFi-Datenbanken. Auf dieser Basis wird die Position berechnet und als Latitude und Longitude inklusive Accuracy Metrics bereitgestellt.
Die Ergebnisse können schließlich über verschiedene Schnittstellen wie REST API, MQTT oder durch direkte Integration in bestehende IoT-Plattformen weiterverarbeitet werden.
Warum LuneX entstanden ist
Als wir begonnen haben, neue IoT-Geräte für unsere Kunden und den Markt zu entwickeln, war eines klar: Energieeffiziente Geolokalisierung ist ein zentraler Baustein moderner LoRaWAN® Anwendungen. Unsere Geräte – insbesondere basierend auf dem Semtech LR1110 – waren von Anfang an darauf ausgelegt, GNSS- und WiFi-Scans effizient zu erfassen und in der Cloud auszuwerten.
Die naheliegende Lösung war zunächst die Nutzung bestehender Cloud-Dienste wie Semtech LoRa Cloud.
Doch während der Entwicklung zeigte sich schnell ein Problem:
Das bedeutete für viele Anwendungen:
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Unsichere Zukunft bestehender Deployments
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Zusätzlicher Integrationsaufwand
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Weniger Kontrolle über Daten und Infrastruktur
Für uns war klar: Das passt nicht zu den Anforderungen unserer Kunden.
Die Konsequenz
Aus dieser Situation heraus entstand LuneX.
Mit dem Ziel, eine offene, stabile und vollständig integrierbare Cloud-Lösung zu schaffen, die:
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unabhängig von einzelnen Plattformen funktioniert
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sich nahtlos in bestehende LNS-Architekturen integriert
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langfristige Planungssicherheit bietet
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und gleichzeitig maximale Flexibilität ermöglicht
Heute ist LuneX genau das:
Eine zuverlässige Geolocation-Engine für LoRa Edge Geräte – entwickelt aus realen Anforderungen und echten Projekten.
Integration der Sentinum Juno Tracking Serie
Die Sentinum Juno Serie ist optimal für den Einsatz mit LuneX geeignet. Durch die native Unterstützung von GNSS-Scans, ihr konsequentes Ultra-Low-Power-Design und die nahtlose Integration in bestehende LoRaWAN-Netzwerke bildet sie die ideale Hardwarebasis für energieeffiziente Geolokalisierung.
Mit LuneX wird die Juno-Serie gezielt erweitert: Die Positionsberechnung erfolgt vollständig cloudbasiert, wodurch die Geräte selbst entlastet und Batterielaufzeiten maximiert werden. Zusätzlich ermöglicht LuneX – insbesondere in Kombination mit LR1110-basierten Varianten – WiFi Positioning für eine zuverlässige Ortung auch in urbanen oder Indoor-Umgebungen.
Offene Plattform – Auch für Drittanbieter
LuneX ist bewusst als offene Cloud-Lösung konzipiert und unterstützt alle kompatiblen LoRa Edge Geräte, unabhängig vom Hersteller. Durch die einfache Integration via API lässt sich der Service nahtlos in bestehende Systemlandschaften und kundenspezifische Netzwerkserver einbinden. Gleichzeitig wird bewusst auf Vendor Lock-in verzichtet, sodass maximale Flexibilität und Zukunftssicherheit gewährleistet sind. Egal ob eigene Hardware oder Lösungen von Drittanbietern – LuneX kann flexibel eingesetzt und individuell in unterschiedlichste IoT-Architekturen integriert werden.
Warum wir LoRaWAN und WIFI SSID und GNSS Scan für eine gute Sache halten
Gegensatz zur klassischen GNSS-Positionsbestimmung, bei der das Endgerät selbst eine vollständige Positionslösung berechnet, werden beim Scan-Verfahren lediglich Rohdaten erfasst. Diese Daten – etwa Satelliteninformationen (NAV) oder erkannte WiFi Access Points – sind deutlich kompakter und erfordern keine aufwendige Berechnung im Gerät selbst.
Der entscheidende Vorteil liegt im Energieprofil:
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🔋 Deutlich geringerer Gesamtenergieverbrauch
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⚡ Reduzierte Peak-Ströme (kein energieintensiver GNSS-Fix)
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📡 Optimale Anpassung an LoRaWAN® Sendezyklen
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⏳ Längere Batterielaufzeiten über mehrere Jahre
Gerade die reduzierten Stromspitzen machen den Unterschied: Klassische GNSS-Fixes erzeugen hohe, kurzfristige Lasten, die nicht optimal zum Low-Power-Charakter von LoRaWAN® passen. Scan-basierte Verfahren hingegen liefern ein gleichmäßigeres und effizienteres Stromprofil, das ideal für batteriebetriebene IoT-Geräte ist.
Zusätzlich ergänzt WiFi-SSID-Scanning das System perfekt – insbesondere in urbanen oder Indoor-Umgebungen, in denen GNSS an seine Grenzen stößt. Die Kombination beider Technologien ermöglicht eine robuste, energieeffiziente und nahezu flächendeckende Positionsbestimmung.
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